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Pressemitteilung 18.09.2007Drucken | Kontakt | Sitemap |

Drei Kochmützen für das AKAFÖ:

Bestnoten bei der Schulverpflegung


Das AKAFÖ (Akademisches Förderungswerk) hat als bundesweit erster Dienstleister sein Angebot im Bereich Schulverpflegung durch die Hochschule Niederrhein in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW umfangreich durchchecken lassen. Das Ergebnis der Zertifzierung: Für den Bereich der Produktion erhält das Bochumer Studentenwerk drei von drei möglichen Kochmützen, die Ausgabe in der Gesamtschule Hattingen - Welper, die erste die überprüft wurde, erreicht auf Anhieb zwei von drei Kochmützen.

Neben der Verpflegung in den Hochschulen beliefert das AKAFÖ auch 10 Schulen in Bochum und Hattingen mit warmer Mittagsverpflegung. Bei der Zertifizierung werden vor allem Kriterien wie Speisenproduktion, Transport, Behandlung der Lebensmittel, Speisenplan und Hygiene kritisch unter die Lupe genommen. Bei der Bewertung spielen vor allem Nährstoffgehalt, Vollwertigkeit, Abwechslung und Vielfalt, Hygiene, Umweltverträglichkeit und Attraktivität eine große Rolle. Zwei Kochmützen werden erreicht man, wenn man 80% und mehr aller Anforderungen erfüllt und drei Kochmützen wenn man über 90% erfüllt.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Volker Peinelt, Professor für Oecotrophologie an der Hochschule Niederrhein (Krefeld/Mönchengladbach), wurde die Schulverpflegung von der „AG Schulverpflegung“ auf Herz und Nieren geprüft. Im Bereich Produktion wurde die Zubereitung der Speisen in der Bochumer Mensa-Küche unter die Lupe genommen, in der Ausgabestelle in Hattingen wurden neben den Tests zu Hygiene, Sauberkeit und Abwechslung der Speisen auch die Zufriedenheit der Kunden abgefragt – denn diese spielt eine wichtige Rolle in der Zertifizierung. „Die Ergebnisse sollen Eltern und Lehrern die nötige Orientierung liefern, um sich für ein gesundes und schülergerechtes Verpflegungssystem in der Schule ihrer Kinder zu entscheiden.“, so Jörg-Markus zur Oven, Leiter der Gastronomiebetriebe bei AKAFÖ. So können z.B. Eltern und Schüler durch ein innovatives Bestellsystem per Internet das Essen vorbestellen und dabei mit Hilfe eines Ampelsystems auch bewusst auf gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Mit Erfolg: So ist z.B. ein Drittel der ausgegebenen Speisen inzwischen vegetarisch.

Nach der Wiedereröffnung der Bochumer Uni-Mensa im letzten Jahr konnte das AKAFÖ auch bei der Schulverpflegung einen großen Schritt nach vorne machen. Dank modernster Küchentechnik ist es jetzt möglich, die warmen Speisen für die Schulen am Vortag zu produzieren. Im so genannten „Cook and Chill“-Verfahren werden die Speisen vorgegart, dann in kürzester Zeit auf zwei Grad Celsius abgekühlt, gekühlt gelagert und am nächsten Tag zu den Schulen transportiert. Vor Ort wird das Essen dann in einem Kombidämpfer schonend „regeneriert“ – also gewärmt und endgegart. Vorteil dieses Verfahrens: Gemüse bleibt knackig und frisch, Vitamine bleiben erhalten und sogar Panaden bleiben knusprig – kurzum: das Essen schmeckt besser, als wenn es stundenlang nur warmgehalten wird. „Mit der Umstellung auf Cook and Chill konnten wir die Qualität der Speisen deutlich steigern“, so zur Oven weiter, „in Hattingen konnten wir die Kundenzahlen innerhalb von wenigen Wochen fast verdoppeln“.

Doch nicht nur das Essen spielte bei der Zertifizierung eine Rolle: Gerade in der Verpflegung von Schulen müssen auch Hygiene und Sauberkeit eine große Rolle spielen, denn schnell können sich sonst Krankheitskeime einschleichen. Da das AKAFÖ ein umfassendes Hygienekonzept hat, konnten die wissenschaftlichen Gutachter auch hier sehr gute Noten vergeben. Dazu Jörg-Markus zur Oven, Leiter der Gastronomie beim AKAFÖ: „Wir haben freiwillig an der Zertifizierung teilgenommen, damit die Schule, Eltern und Schüler sicher sein können, dass Schulverpflegung vom AKAFÖ von hoher Qualität ist.“


Schulverpflegung

Prof. Dr. Volker Peinelt (2.v.r.) von der Hochschule Niederrhein und Mitarbeiter überprüfen die Ausgabestelle in Hattingen.


Schulverpflegung

Prof. Dr. Volker Peinelt (links) überreicht Jörg zur Oven (2.v.l.) die Urkunde über die bestandene Zertifizierung. Darüber freuen sich auch Frau Schäfer und Frau Kibat (Mitarbeiterinnen Ausgabestellen) und Olaf Felske (Leitung Außenstellen AKAFÖ).

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